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  • Mittwoch, 29. März 2017,

    St. Wendeler Land: Überdurchschnittlich viele Beschäftigte sind krank

    Die Beschäftigten im Landkreis St. Wendel waren 2015 häufiger krankgeschrieben als im Landesdurchschnitt. Das zeigt der aktuelle Gesundheitsreport der BARMER, der die Daten von 53.000 saarländischen Erwerbspersonen auswertet. Das sind 13,7 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in dem Bundesland. Jörg Peter, Regionalgeschäftsführer der BARMER in St. Wendel, sagt: „Hauptursache für die Krankschreibungen waren Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems.“

    Laut Gesundheitsreport meldete sich jeder Beschäftigte im Landkreis St. Wendel im Schnitt 1,3 Mal arbeitsunfähig. Auf jeden Beschäftigten entfielen rechnerisch 20,5 (Land: 20,4) gemeldete Arbeitsunfähigkeitstage. Im Saarland kamen über 1,1 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage zusammen.

    Gründe für Arbeitsunfähigkeitstage

    Der Krankenstand lag im Landkreis St. Wendel bei 5,6 Prozent. Das bedeutet, dass an einem durchschnittlichen Kalendertag von 1.000 Beschäftigten 56 arbeitsunfähig gemeldet waren. Häufigste Gründe für die Arbeitsunfähigkeitstage der Beschäftigten im Landkreis St. Wendel waren Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems (4,7 Tage), psychische Störungen (3,8 Tage), Verletzungen (3,1 Tage) und Atemwegserkrankungen (3,0 Tage).

    „Beunruhigend ist, dass es in keinem anderen Bundesland mehr junge Menschen gibt, die an mindestens einem der für Blutkreislauf-Krankheiten bekannten Risikofaktoren Bluthochdruck, Diabetes oder Fettstoffwechselstörung leiden, als im Saarland“, sagt Peter. Im Saarland betrifft das 6,9 Prozent der 16- bis 30-Jährigen. Zum Vergleich: Bundesweit sind es nur 4,8 Prozent und in Bremen lediglich 3,4 Prozent.

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