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  • Donnerstag, 22. Juni 2017,

    St. Wendel: Sparkasse schließt als „Beste Bank vor Ort“ Geschäftsjahr mit gutem Ergebnis ab

    2016 war wieder ein herausforderndes Jahr für die deutsche Kreditwirtschaft. Niedrig- und Negativzinspolitik, aufsichtsrechtliche Anforderungen und neue Trends im Bankgeschäft wie die zunehmende Digitalisierung haben gerade Regionalinstitute wie die Kreissparkasse St. Wendel stark gefordert. „Angesichts dieser Rahmenbedingungen waren wir für 2016 eher verhalten optimistisch und sind daher mit dem Ergebnis zufrieden“, sagt Vorstandsvorsitzender Klaus-Dieter Schmitt. Der Jahresüberschuss war leicht rückläufig.

    Bilanzsumme leicht gestiegen

    Das leichte Wachstum in der Bilanzsumme um 3,2% auf rund 1.162 Mio. Euro wurde hauptsächlich von den Zuwächsen im Kreditgeschäft getragen.

    Kreditnehmer profitieren von niedrigen Zinsen

    Positiver Nebeneffekt der Niedrigzinspolitik sind die günstigen Finanzierungskosten. Das Kreditwachstum der Sparkasse zeigt, dass die Nachfrage nach billigem Geld erneut gestiegen ist. Das Kundenkreditvolumen wuchs um rund 25 Mio. Euro auf rund 864 Mio. Euro (+2,9%). Rund 175 Mio. Euro sagte die Sparkasse im letzten Jahr an neuen Krediten und Darlehen zu. Darin enthalten sind 89 Mio. Euro, die an Unternehmen, vornehmlich zur Finanzierung langfristiger Investitionen, neu vergeben wurden. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten mit einem Volumen von 83 Mio. Euro Kredite an Privatkunden.

    Kundeneinlagen konstant

    Das Gesamteinlagenvolumen ist im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einer Veränderung von +0,1 % auf nunmehr rund 882 Mio. Euro nahezu konstant geblieben. Im Hinblick auf das niedrige Zinsniveau und die damit gesunkene Attraktivität verzinslicher Geldanlagen ist das erzielte Ergebnis durchaus als zufriedenstellend zu bezeichnen. Als großer Vertrauensbeweis kann in diesen Zeiten die Entwicklung der Einlagen von Privatkunden gewertet werden, die 2016 um 3,4 % gestiegen sind.

    Die Sparkasse sieht es als ihre Aufgabe an, die negativen Folgen der Niedrigzinspolitik für ihre Kunden so gering wie möglich zu halten und ihnen individuell zugeschnittene Anlagealternativen aufzuzeigen. „Nur im persönlichen Gespräch kann herausgefunden werden, welche Geldanlagen letztlich zum Kunden passen und welche Rolle dabei Wertpapiere spielen“, ergänzt Klein. Die konstante Entwicklung der Kundeneinlagen und die hohe Nachfrage nach Wertpapieren führten unterm Strich zu einer Geldvermögens-bildung von rund 23 Mio. Euro.

    Ausgezeichnet als Beste Bank vor Ort

    Das erklärte Ziel der Umstrukturierung des Geschäftsstellennetzes im Jahr 2015 war es, die Geschäftsstellen durch Bündelung der Kräfte qualitativ aufzuwerten. Dass dies der richtige Weg war, belegt nun das Ergebnis des diesjährigen Bankentests „BESTE BANK vor Ort“ der Gesellschaft für Qualitätsprüfung – einer unabhängigen Gesellschaft zur Qualitätsmessung in Banken. Getestet wurden fünf Institute in St. Wendel. Mit einer Note von 2,1 ging die Kreissparkasse St. Wendel als klarer Sieger hervor. „Damit wird von unabhängiger Seite bestätigt, dass unsere Kunden sich bei uns auf eine hohe Beratungsqualität verlassen können“, freut sich Vorstandsmitglied Marc Klein.

    Stabile Ertragslage

    „Die Ertragslage der Kreissparkasse St. Wendel ist trotz der schwierigen Rahmenbedingungen auf einem stabilen Niveau“, stellt Vorstandsvorsitzender Klaus-Dieter Schmitt fest. Nach Berücksichtigung des Bewertungsergebnisses, des neutralen Ergebnisses und der Steueraufwendungen rechnet die Sparkasse mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 2,0 Mio. Euro, der komplett dem Eigenkapital zugeführt wird.

    Mit der kontinuierlichen Stärkung ihrer Substanz schafft die Sparkasse eine solide Grundlage für den Ausbau des Kundengeschäfts auch in den kommenden Jahren.

    Gut für die Region

    Auch außerhalb des originären Finanzgeschäfts hat die Sparkasse 2016 wieder einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung des Landkreises geleistet. Zum Jahresende beschäftigte die Sparkasse 271 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und 21 Auszubildende. Damit ist die Sparkasse einer der größten Arbeitgeber und Ausbildungsbetriebe in der Region.

    Das gesellschaftliche Engagement der Sparkasse war mit mehr als einer halben Million Euro auch im Jahr 2016 herausragend. Zahlreiche Vereine, Institutionen und gemeinnützige Projekte konnten sich über Spenden- und Sponsorengelder der Sparkasse freuen.

    „Alle Menschen, die im Geschäftsgebiet der Kreissparkasse St. Wendel leben, lernen und arbeiten partizipieren so an unserem Erfolg“, betont Vorstandsvorsitzender Klaus-Dieter Schmitt und ergänzt: „Dies ist auf Dauer natürlich nur möglich, wenn wir auch weiterhin gute Geschäfte in unserer Region abschließen.“

    Foto: KSK, Margarete Singer

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