Schließen «

Unsere Themen

Menü

  • Anzeige

  • Montag, 7. August 2017,

    St. Wendel: Magie kennt keine Grenzen

    St. Wendel stand am vergangenen Wochenende ganz im Zeichen der Magie und Zauberkunst, denn die Kreisstadt war erneut Austragungsort des mittlerweile „17. Internationalen Wettbewerb der Straßenzauberer“. Unter dem Motto „Zauberhaftes St. Wendel“ wurde neben dem eigentlichen Wettbewerb erneut ein gut organisiertes Festival veranstaltet, dass sich zum Zuschauermagnet entwickelt hat. Insgesamt 20 Zauberkünstler zeigten von Freitag bis Sonntag tausenden begeisterten Zuschauern ihr Können. Präsentiert wurde an den drei Tagen ein breites Spektrum der Zauberkunst. Klassische Zaubertricks, Akrobatik, Varieté, Illusion, Pantomime sowie eine gute Portion Comedy brachten die Besucher des Zauberfestivals zum Lachen und Staunen.

    ​​

    Los ging es bereits am Freitagmittag mit der Eröffnung, bei der die einzelnen Zauberkünstler dem Publikum auf dem Schlossplatz vorgestellt wurden. Direkt im Anschluss ging es weiter mit dem ersten Teil des Wettbewerbes. Bis Samstagnachmittag hatten die Künstler Gelegenheit, sich und ihre Fähigkeiten in 20-minütigen Vorstellungen, verteilt auf drei Aktionsflächen in der Fußgängerzone, der Jury zu präsentieren. Höhepunkt des Zauberfestivals war die große Open-Air-Zauber-Gala am Samstagabend, eröffnet von Festivalchef Georg Lauer, bei der neben zahlreichen Auftritten von Künstlern, auch die internationale Jury den Sieger des Wettbewerbes prämierte. Bewertet wurde die Zauberei an sich, also wie gut der Künstler seine Tricks beherrscht und die Originalität der Show. Die begehrte Siegertrophäe gewann in diesem Jahr Funnykito aus Brasilien, der die Jury mit einer wilden Mischung aus Pantomime, Comedy und Illusion überzeugte. Funnykito, der mit bürgerlichen Namen Dan Marques heißt, tourte bereits durch mehr als 40 Länder und gewann bisher sieben, nun acht, internationale Preise. Moderator der Gala war bereits zum zweiten Mal Andreas Wessels, ein Entertainer aus Berlin, der selbst auch ein paar Jonglagetricks vorführte. Der Besucheransturm zur Gala war enorm. Viele der Zuschauer brachten sich ihre eigenen Sitzmöglichkeiten mit und der Schlossplatz war von der Bühne, die sich direkt neben dem Rathaus befand, bis hin zum Brunnen voller begeisterter Zauberfans. Bei einer Publikumsumfrage des Moderators stellte sich heraus, dass ein Großteil der zahlreichen Besucher nicht aus der Kreisstadt kamen, sondern extra für die Show anreisten.

    Aber auch am Sonntag zog das Familien-Zauberfest erneut scharenweise Zuschauer in die Fußgängerzone. Auf der Mott, dem Schlossplatz und drei Aktionsflächen um den Dom herum, hatten alle Künstler in mehreren Shows ein letztes Mal die Möglichkeit, die Besucher zu verzaubern. Publikumsliebling war unter anderem der deutsche Ballonkünstler Tobi van Deisner, der spontan eine Star Wars Szene gemeinsam mit drei Zuschauern inszenierte und wie auch im Vorjahr seinen Riesenballon mit dabei hatte. Auch reger Beliebtheit erfreute sich der Schotte Ted McKoy, der schon seit dem ersten Zauberfestival 1998 mit dabei ist und mit klassischer Tischzauberei und seiner lustigen und unvergleichlichen Art die Herzen der Zuschauer gewann.

    Alle Aufführungen der Zauberkünstler sowie die Gala waren kostenfrei, jedoch baten die Künstler jeweils nach ihrer Vorführung um Hutgeld.

    Alle Zauberfans können sich auch bereits den Termin für das nächste Jahr notieren, denn St. Wendel lädt bereits zum „18. Internationale Wettbewerb der Straßenzauberei“ ein. Dieser findet vom 03. bis zum 05. August 2018 statt.

    Jetzt Fan werden:
  • Anzeige