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  • Donnerstag, 9. November 2017,

    St. Wendel: Lebenshilfemedaille an Angela Hartmann verliehen

    Über 20 Jahre lange engagierte sich Angela Hartmann ehrenamtlich für Menschen mit Behinderung. Seit 1995, über 20 Jahre lang, war Angela Hartmann aus St. Wendel für die Lebenshilfe eine unermüdliche und stets zuverlässige ehrenamtliche Helferin. Bei der Mitgliederversammlung überreichte Bernhard Müller, Vorsitzender der Lebenshilfe St. Wendel e.V., jetzt die „Lebenshilfemedaille“ an Angela Hartmann. Diese Verdienstmedaille ist die höchste Auszeichnung, die die Lebenshilfe verleiht, quasi die Goldmedaille für besonderes soziales Engagement.

    „Du hast  dich in unterschiedlichen Funktionen für die Lebenshilfe eingesetzt. Dabei hast du immer großes Engagement, hohes Verantwortungsbewusstsein und eine positive Lebenseinstellung gezeigt. Du hast dich für die Lebenshilfe und die ihr anvertrauten Menschen mit Behinderung besonders verdient gemacht.“, betonte Müller in seiner Laudatio.

    „Über Ruth Mayer-Kuhnen kam ich zur Lebenshilfe und habe ab 1995 in den Freizeitgruppen mitgearbeitet. Ab 1997 gehörte ich dem Vorstand bzw. dem Aufsichtsrat an“, blickt Angela Hartmann zurück. In diesen Gremien hat sie sich als „oft kritischer Geist“ um verschiedene Baumaßnahmen gekümmert und dabei nicht selten Maßnahmen und Vorhaben der Architekten hinterfragt. „Die ist doch gar kein Bauexperte, hörte ich dann oft. Das hat mich aber nicht abgehalten, meinen gesunden Menschenverstand walten zu lassen. Ich denke, dass ich dabei im Interesse der Lebenshilfe einiges erreicht habe“, stellt Angela Hartmann heute mit einem verschmitzten Lächeln fest.

    Hartmann weiter: „Mir hat die Arbeit mit und für die Menschen mit Behinderung ungeheuer viel gegeben. Eine solche Herzlichkeit und ungeschminkte Unmittelbarkeit wie im Zusammensein mit Menschen mit Behinderung erfährt man sonst in keinem Lebensbereich. Wenn mir heute die Leute aus den Freizeitgruppen in der Stadt begegnen und mich freudig begrüßen und fragen, wann ich denn wieder zu ihnen komme, dann weiß ich, mein Einsatz hat sich gelohnt und hat das Leben der mir anvertrauten Menschen ein Stück glücklicher gemacht.“

    Foto: Joachim Krass

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