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  • Freitag, 25. März 2016,

    St. Wendel: “Geo-Caching“ löst Polizeieinsatz aus

    Am Donnerstagmorgen wurde die Polizei zu einem Einsatz in die Schorlemer Straße gerufen

    Dort machten Verantwortliche einer Schule Mitteilung über einen „ gefährlich aussehenden Gegenstand“ im Bereich der Hausfront der Schule.

    Konkret wurde den Polizeibeamten dann vor Ort mitgeteilt, dass ein Passant beobachtet habe wie ein unbekannter Mann etwas in ein Fallrohr an der Fassade der Schule gesteckt hatte und anschließend verschwunden sei. Die Schulleitung rief nach Weitergabe der Mitteilung sofort die Polizei zur Klärung der Beobachtung hinzu.

    Durch die Polizeibeamten wurde festgestellt, dass sich in dem Abfallrohr tatsächlich ein Gegenstand befand. An dem Gegenstand war ein Kabel befestigt.

    Durch die Polizeibeamten wurde daraufhin die Gesamtsituation beurteilt. Die Polizeibeamten kamen zu dem Urteil, dass keine weiteren Polizeikräfte vor Ort erforderlich seien und zogen den Gegenstand aus dem Fallrohr heraus. Es stellte sich dann heraus, dass es sich hierbei um einen Kunststoffbuchse handelte an der ein Draht zum Herausziehen befestigt war.

    Im Innern der Buchse war ein Zettel. Aus dem Inhalt des Zettels war ersichtlich, dass es sich hierbei um eine Art Nachricht im Rahmen eines „Geocaching-Spieles“ handelt.

    Die Polizei weist daraufhin, dass auch bei Spielen mit harmlosem Charakter das Einverständnis des Hauseigentümers zum Auslegen an den „Verstecken“ erforderlich ist.

    Hintergrund:

    “Geocaching“ ist eine Art elektronische Schnitzeljagd, bei dem die Teilnehmer versuchen durch GPS-Geräte versteckte Gegenstände zu finden und eigene zu verstecken.

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