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  • Montag, 11. September 2017,

    St. Wendel: 25. Dienstjubiläum – Hermann Scharf hat die Lebenshilfe geprägt

     „1992 war ein Glücksjahr für die Lebenshilfe St. Wendel – der Topf hat seinen Deckel gefunden“, Peter Schön, Geschäftsführer der Lebenshilfe, lobte beim 25jährigen Dienstjubiläum in der Kulturhalle seinen Kollegen Hermann Scharf. „Die Lebenshilfe ist jetzt rund 50 Jahre alt, die Hälfte der Wegstrecke hast Du begleitet und geprägt. Die Lebenshilfe ist für Dich nicht nur Beruf, vielmehr Berufung, hier hast du neben Deiner Familie ein Stück Heimat gefunden“, so Schön weiter. Scharf sei ein Menschenfreund und ein ausgezeichneter Kaufmann mit Weitsicht, Geschick und Schläue.

    Hermann Scharf nahm am1. September 1992 seine Arbeit bei der Lebenshilfe in der Werkstraße St. Wendel auf, gleichzeitig wurde das Lebenshilfe-Zentrum mit der neuen Tagesförderstätte eröffnet. „Vorher hab ich nur Papier und Wasser gekannt“, blickt der gelernte Kaufmann im Groß- und Einzelhandel Hermann Scharf schmunzelnd auf seine vorherige Tätigkeiten bei Papier- und Schreibwaren Pelz in Oberthal und der WVW Wasser- und Energieversorgung St. Wendel zurück.

    Rund 40 Mitarbeiter hatte die Lebenshilfe damals – heute ist die Lebenshilfe St. Wendel zu einem stattlichen Unternehmen mit jährlich 25 Millionen Euro Umsatz und 850 Beschäftigten geworden. 1500 Menschen betreut man in St. Wendel, Merzig und den angrenzenden Gebieten in Rheinland-Pfalz.

    „Die Liebe zu den Menschen ist das Wichtigste, das ist mir – glaube ich – ganz gut gelungen, natürlich nicht zu 100 Prozent“, resümiert Scharf. Als Höhepunkte seiner 25jährigen Tätigkeit sieht er die Einrichtung der Therapeutischen Wohngruppe in der Urweiler Mühle. „Wir haben aus Menschen, die fast keine Menschen mehr waren, weil man sie ihrer Menschenwürde beraubt hatte, wieder Menschen gemacht. Ich bin stolz, dass sich unser Konzept bewährt hat – die persönlichkeitsnahe Pädagogik hat über Medikation gesiegt. Wenn man Liebe, Anerkennung und Wertschätzung gibt, kommt auch was zurück.“

    Es war ein kurzweiliger, fast familiärer Empfang in der Kulturhalle der Lebenshilfe. Lebenshilfe-Vorsitzender Bernhard Müller und Peter Schön überreichten „unserem Hermann“ eine Karikatur, die die verschiedenen Leidenschaften, Hobbys und Vorbilder Scharfs vereint. Es zeigt eine Skatrunde bei der Lebenshilfe mit Mutter Theresia, Ex-Ministerpräsident Peter Müller, Hermann Scharf und Papst Johannes Paul. Dazu serviert Sternekoch Johann Lafer herzhafte Hackbällchen.

    Fotos: Gog Concept

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