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  • Donnerstag, 16. März 2017,

    Serie zur Landtagswahl 2017: Roman Maurer von den Freien Wählern #LTW17

    Am 26. März 2017 werden auch die Menschen im St. Wendeler Land zu den Wahlurnen gebeten, um einen neuen Saarländischen Landtag zu wählen. Die St. Wendeler Land Nachrichten – wndn.de – stellen vor der Wahl Menschen aus dem St. Wendeler Land vor, die für den Landtag kandidieren.

    Zur Person:

    Ich heiße Roman Maurer, wohne in 66606 Winterbach, Zum Domweiher 23, bin 51 Jahre alt, ledig und habe keine Kinder. Meine Hobbys sind Motorsport und Motorrad fahren.

    Welche Berufsausbildung haben Sie?

    Ich bin Fahrzeuglackierer-Geselle und Karosserie- und Fahrzeugbauermeister. In diesem Bereich bin ich auch selbstständig tätig.

    Warum engagieren Sie sich in einer Partei?

    Ich interessiere mich für Menschen und bin sozial engagiert. Zunehmend stelle ich dabei fest, dass die Menschen mit ihren Lebensbedingungen unzufriedenen werden und vermisse hierzu angemessenes Engagement der Politik.

    Bei den Freien Wählern habe ich Menschen kennen gelernt, die sich engagiert und sachorientiert um die Belange der Bürger bemühen und sich dabei nicht von Parteihierarchie und Fraktionsdisziplin leiten lassen.

    Wie sah ihr Werdegang in der Partei aus?

    Ich habe seit vielen Jahren gute Kontakte zu den Freien Wählern in Schwalbach und dort auch Freunde mit gleichen Interessen gefunden. Die Landesvereinigung der Freien Wähler wurde 2009 gegründet und seither bin ich dort Mitglied.

    Was wollen Sie im Landtag anpacken?

    Ich möchte mich intensiv dafür einsetzen, dass die Kommunen wieder den notwendigen finanziellen Spielraum erhalten. Die Kommunen sind die Grundsäulen unserer Demokratie und hier müssen die Bürgerinnen und Bürger wieder in die Lage versetzt werden, Ihre Lebensbedingungen selbst gestalten zu können.

    Was ärgert Sie derzeit in der Politik?

    Mich ärgert es sehr, dass trotz der erheblich angespannten Haushaltssituation des Landes dringend notwendige Finanzmittel für Prestigeobjekte „verschwendet“ werden, wenn zeitgleich die Infrastruktur der öffentlichen Daseinsvorsorge verfällt, Kitas und Kindergärten nicht in ausreichender Anzahl und Qualität ausgebaut werden können und das für das Wirtschaftsleben dringend benötigte Straßennetz sich in desolatem Zustand befindet. Der 4. Museums-Pavillon und aktuell das Saarbrücker Ludwigsparkstadion sind nur zwei Beispiele hierfür.

    Vereinen, die sich um das soziale und kulturelle Gemeinschaftsleben bemühen und unserer Jugend eine wertvolle Freizeitgestaltung ermöglichen, können die notwendige Unterstützung nicht erhalten, um diesen wichtigen Aufgaben nachkommen zu können.

    Was sind die aus Ihrer Sicht drei wichtigsten Dinge aus dem Wahlprogramm ihrer Partei?

    Landkreise abschaffen!
    Die Finanzlage unseres Saarlandes ist zweifelsfrei katastrophal, was uns auch mit dem sogenannten „Junkernheinrich-Gutachten“ aus April 2015 bestätigt wurde. Hier bedarf es dringend einer nachhaltigen Strategie zur Haushaltskonsolidierung sowie einer effizienz- und bürgerorientierten Verwaltungsreform.
    Aus unserer Sicht sollte mit Blick auf die geringe Flächenausdehnung des Landes auf die Ebene der Kreisverwaltungen verzichtet werden. Deren Aufgaben können je nach Themenzugehörigkeit und effizienter Aufgabenwahrnehmung auf die Kommunen und das Land aufgeteilt werden; Aufgaben mit hohen Anforderungen an Professionalisierungsgrad und Fachwissen sind beim Land zu konzentrieren. Hierdurch können Arbeitsprozesse gestrafft und dringend erforderliche Finanzmittel freigesetzt werden.

    Bildung ist Zukunft, zurück zu G9!
    Bildung ist der Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Unsere Gesellschaft braucht selbständig denkende, kritische aber auch engagierte junge Menschen, die bereit und in der Lage sind, Verantwortung für sich und die Gesellschaft zu übernehmen. Voraussetzung hierfür ist ein optimales Bildungssystem mit größtmöglicher Chancengerechtigkeit für Alle, unabhängig derer sozialen Herkunft. Alle Bildungseinrichtungen müssen hierzu nachhaltig finanziert sowie personell und materiell aufgabengerecht ausgestattet werden.
    Wir FREIE WÄHLER halten nichts von bildungspolitischen Experimente zu Lasten von Schülern und Lehrern. Das heißt für uns: Keine Experimente und Zusammenlegungen von Schulformen ohne ausdrücklichen Nachweis, dass diese bildungspolitisch notwendig und effizient sind! Wir sind der Überzeugung, dass ein gegliedertes Schulsystem bei weitem besser als die Einheitsschule spezifische Fördermöglichkeiten für die entsprechenden individuellen Begabungen der Kinder bietet.

    Energiepolitik
    Wir FREIEN WÄHLER befürworten die Grundidee der Energiewende, jedoch darf die Umsetzung nicht ausschließlich profitorientiert und zu Lasten von Mensch und Umwelt vorangetrieben werden. Ein Beispiel hierfür ist der konzeptlose Ausbau von Windkraftanlagen.
    Trotz fehlender Speichertechnologien wird deren Ausbau massiv vorangetrieben und führt paradoxer Weise dazu, dass den Windparkbetreibern für die Nichteinspeisung bei geringer Netzauslastung staatliche Subventionen in Milliardenhöhe gezahlt werden.
    Darüber hinaus wird der Ausbau nicht an den Schutzbedürfnissen von Mensch und Natur sowie energiepolitischen Gesichtspunkten ausgerichtet, sondern ausschließlich den wirtschaftlichen Interessen des Marktes überlassen.
    Deshalb fordern wir:
    •    H-10-Regelung für Wohngebiete nach bayrischem Muster,
    •    ausreichende Mindestabstände zu Wäldern und Naturschutzgebieten,
    •    Abschaffung von baurechtlichen Privilegierungen und von Dauersubventionierung.
    •    Gezielte Investitionen in Entwicklung und Errichtung von effektiven und effizienten Speichertechnologien

    Was möchten Sie unseren Leserinnen und Lesern noch sagen?

    Es gibt viele Bereiche, die uns am Herzen liegen. Dazu gehören neben den oben genannten Themen auch die Innere Sicherheit und die soziale Gerechtigkeit. In unserem Wahlprogramm und auf unserem Onlineauftritt www.freie-waehler-saar.de haben wir unsere Positionen deutlich dargestellt.

    Wir FREIEN WÄHLER sehen die Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt unserer Politik. Wir kümmern uns um die Probleme und Sorgen der Menschen vor Ort und sind entschlossen, unserem Saarland eine bessere und aussichtsreichere Zukunft zu ermöglichen. Wir treten zur Landtagswahl an, um ohne Parteiideologie im Interesse aller Menschen im Saarland sachbezogen Politik zu gestalten.

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