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  • Mittwoch, 29. November 2017,

    Neue Roaming-Regeln für das EU-Ausland

    Seit dem 15. Juni 2017 gibt es in der EU keine Roaming-Gebühren mehr. Das bedeutet, dass Sie in Zukunft im Urlaub zum gleichen Tarif wie zu Hause im Internet surfen, SMS verschicken und telefonieren können. Diese Regelung gilt jedoch nur für EU-Mitglieder sowie einige wenige Nicht-EU-Länder, wie zum Beispiel Norwegen oder die Schweiz. Außerhalb dieser Zone müssen Sie weiterhin mit – unter Umständen hohen – Roaming-Gebühren rechnen. Diese müssen Ihnen von Ihrem Mobilfunkanbieter per SMS mitgeteilt werden, sobald sich Ihr Smartphone in ein fremdes Netz einwählt.

    Kostenfreies Roaming im EU-Ausland nutzen

    Um im EU-Ausland kostenfreies Roaming zu genießen, benötigen Sie nichts weiter als ein Smartphone und Ihren deutschen Handyvertrag oder eine deutsche Prepaid-Karte. Sie zahlen ganz normal Ihren monatlichen Beitrag und können im Ausland ohne Zusatzkosten das mobile Netz nutzen oder telefonieren. Die entsprechenden Einheiten werden dann je nach Tarif entweder zum normalen Preis abgerechnet bzw. die mobile Datenübertragung wird einfach von ihrem Datenvolumen abgezogen. Flatrates gelten ebenfalls, d.h. wer Flatrates in Deutschland nutzt bezahlt auch bei der Nutzung im EU-Ausland nichts extra, erklären die Mobilfunkexperten von discoTEL. Beachten Sie allerdings, dass das Roaming in Ihrem Mobilgerät eingeschaltet werden muss.

    Die Voraussetzungen

    Jeder, der einen Handytarif in einem EU-Land erworben hat, kann von dem kostenlosen Roaming profitieren. Allerdings muss der Tarif hauptsächlich im Herkunftsland genutzt werden. Wer ab und zu in den Urlaub fährt oder zum Shoppen einen Auflug über die Grenze macht, kann das kostenfreie Roaming bedenkenlos nutzen. Wer jedoch längerfristig Zeit im EU-Ausland verbringt, sollte sich einen Tarif in dem jeweiligen Land besorgen, auch wenn er dort teurer ist. Bei einem Missbrauch der neuen Roaming-Regeln, also der dauerhaften Nutzung einer ausländischen Simkarte, hat der Anbieter nämlich das Recht, die Roaming-Gebühren nachträglich in Rechnung zu stellen.

    Ausnahmen

    Auf dem Wasser sollte das Roaming möglichst vermieden werden. Auf Schiffen und Fähren ist es nämlich nicht zwangsweise kostenlos. Das liegt daran, dass hier meist kein Mobilfunknetz erreichbar ist. Stattdessen kann die Verbindung zum Internet nur über einen Satelliten gewährleistet werden.

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