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Mehr Fluglärm im St. Wendeler Land

Die Bürgerinitiative gegen Fluglärm hat mitgeteilt, dass es im St. Wendeler Land und im nördlichen Saarland in den letzten Tagen zu erheblichem Fluglärm durch militärische Übungsflüge gekommen sei. In einer Mitteilung der Bürgerinitiative heißt es: „Dank der Hy­pe­rak­ti­vi­tät und Rück­sichts­lo­sig­keit un­se­rer lie­ben Freun­de von der US Air Ba­se Spang­dahlem ist un­se­re Hei­mat Saar­land/West­pfalz an den ers­ten bei­den Ta­gen im Fe­bru­ar (56 Kampf­jet-Flug­stun­den) be­reits mehr ver­lärmt wor­den als im gan­zen Ju­li 2016 (43 Kampf­jet-Flug­stun­den).“

Weiterhin fordert die Initiative die Politik zum Handeln auf: „Laut An­ga­ben der Bür­ger­in­itia­ti­ve ge­gen Fluglärm, Bo­den­lärm und Um­welt­ver­schmut­zung e.V. ist die Zahl der Kampf­jet­flug­stun­den über dem Saar­land im Ja­nu­ar deut­lich ge­stie­gen. Wo bleibt der ver­spro­che­ne Er­folg von In­nen­mi­nis­ter Klaus Bouil­lon? Er hat­te ei­ne Re­du­zie­rung der Mi­litär­flü­ge zur Chef­sa­che er­klärt. Es ist Zeit, dass in die­ser Fra­ge un­se­re Bun­des­mi­nis­ter Maas und Alt­mai­er tätig wer­den.“

Hier kann man sich über aktuelle militärische Flugbewegungen informieren.

Es gibt aber auch Bürgerinnen und Bürger, die kein Problem mit dem Fluglärm haben.

Heinz Müller aus Primstal schrieb wndn.de folgendes: „Zur Gewährleistung unserer aller Sicherheit gehört es auch, dass wir mit Fluglärm leben müssen. Irgendwie muss ja die Landesverteidigung sichergestellt werden. Da wir das alleine nicht können, sind wir auch auf unsere amerikanischen Freunde angewiesen. Das müssen wir akzeptieren oder in einem unsicheren Land leben. Deshalb ist für mich Fluglärm der Sound der Freiheit.“

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