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  • Freitag, 13. Oktober 2017,

    Kreisstadt St. Wendel investiert in Elektromobilität

    Die Stadt St.Wendel hat ein weiteres Elektrofahrzeug. Bürgermeister Peter Klär bei der präsentation des neuen Fahrzeugs. Dazu gehören auch ein Elektro Roller und ein Fahrrad.

    Sie sind kaum zu hören, wenn sie auf St. Wendels Straßen unterwegs sind, doch sie fahren genauso durch das Stadtgebiet wie herkömmliche Fahrzeuge. Die Rede ist von den neuen Elektroautos, die nun für die Kreisstadt St. Wendel im Einsatz sind. Fast lautlos fuhren diese zum Pressetermin am Rathaus vor. Neben Bürgermeister Peter Klär war Jürgen Rauber, Leiter des Umweltamtes anwesend, um über Elektromobilität zu informieren.

    Bürgermeister Peter Klär bezeichnete den Einsatz der E-Autos als „wichtigen Beitrag der Stadt zum Klimaschutz“, wie dies im städtebaulichen Entwicklungskonzept, als auch im Abfallwirtschaftskonzept vorgesehen ist. Für die Stadtreinigung geht bereits seit kurzem ein rein elektrisch betriebenes Fahrzeug auf Tour durch die Innenstadt. Nun wurde als Dienstwagen für das Umweltamt ein weiteres rein elektrisches Fahrzeug angeschafft. Jürgen Rauber erklärte, dass durch die Nutzung eines Elektrofahrzeuges gegenüber eines mit einem herkömmlichen Verbrennungsmotor, die Luftverschmutzung durch den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß oder Feinstaubemissionen weg fällt. Neben der Schonung von Ressourcen, sind diese Fahrzeuge im Betrieb fast lautlos, so dass der Verkehrslärm reduziert wird. Die Mitarbeiter des Rathauses haben auch schon länger die Möglichkeit, Außendiensttermine mit einem Elektrofahrrad (E-Bike) wahrzunehmen.

    „Als Stadt möchten wir in Sachen Umweltschutz mit gutem Beispiel vorangehen und ein Vorbild für andere Menschen sein“, betonte Klär. So wird die Kreisstadt in Kooperation mit den Stadtwerken, neben der bereits installierten Ladesäule am Bahnhof, die Ladeinfrastruktur für Elektroautos und E-Bikes weiter ausbauen. Derzeit wird an den entsprechenden Konzepten gearbeitet und die Zuschussanträge vorbereitet. Die Stadt, so Jürgen Rauber, rechnet damit, dass die E-Mobilität in den nächsten Jahren dynamisch an Fahrt gewinnen wird. Daher gilt es jetzt, die entsprechenden Weichenstellungen zu treffen.

    Dass die Kreisstadt St. Wendel verstärkt am Klimaschutz arbeitet, zeigt sich auch an den Investitionen und Beteiligungen der Stadtwerke St. Wendel GmbH in regenerative Energieerzeugung. So hält die SSW folgende Beteiligungen:

    • 50 %        Solarpark St. Wendel GmbH
    • 25 %        Solarpark Freisen „Auf der Schwan“ GmbH
    • 5,26 %     Neustromland GmbH & Co. KG Hüttigweiler
    • 5,26 %     Neustromland GmbH & Co. KG Wiebelskirchen
    • 5,26 %     Neustromland GmbH & Co. KG Wetschhauser Hof
    • 40 %        WP Oberthal Beteiligungsgesellschaft mbH
    • 15 %        WP Nohfelden-Eisen Beteiligungsgesellschaft mbH

    Für die Beteiligungen hat die SSW 1.043.350 € aufgewendet und damit Investitionen von 54.100.000 € in regenerative Energieerzeugung ausgelöst. Die installierte Leis­tung beträgt 35,21 MWp und mit einem Ertrag von 59.493 MWh.

    Neben den Aktivitäten der SSW haben viele Bürger, Betriebe und Institutionen in die regenerative Energien investiert und speisen in das Netz der Stadtwerke ein und wirken somit an der Energiewende mit.

    Damit stammen bereits 68 % der aus dem Netzgebiet der Stadtwerke entnommenen Energie aus regenerativen bzw. Kraftwärmekopplungs-Anlagen. Diese Energien werden lokal erzeugt und die Wertschöpfung erfolgt vor Ort, ganz im Sinne der Nachhaltigkeit. Stellt man dem Strombedarf (100 %) der installierten Leistung (Kapazität) aus regenerativen Energieanlagen gegenüber, beträgt der Deckungsgrad sogar 126 %. Der Leistungsbedarf wird somit mehr als gedeckt aus regenerativen Anlagen.

    Mit Strom der Stadtwerke sind die städt. Elektrofahrzeuge damit vollständig regenativ, also mit Ökostrom, unterwegs. Hier stimmt die Aussage: Null Emission.

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