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Karlsbergliga Saarland: Primstal bleibt am Spitzentrio dran; Hasborn holt Punkt gegen Herrensohr

SV Hasborn – TuS Herrensohr 1:1 (1:1)
Der SV Hasborn hat es verpasst, sich mit einem Sieg weiter Luft im Abstiegskampf der Karlsbergliga Saarland zu verschaffen. Gegen Aufsteiger TuS Herrensohr kam die Mannschaft von Mathäus Gornik im Waldstadion nicht über ein 1:1 Unentschieden hinaus.
Dabei sahen die Zuschauer ein Saarlandligaspiel auf schwachem Niveau, viele Fehlpässe und Ungenauigkeiten prägten auf beiden Seiten das Spielgeschehen. Die erste gute Chance der Partie hatten die Gastgeber zu verzeichnen, als Johannes Gemmel nach Flanke von Gornik einen Kopfball aus sieben Metern an die Latte setzte. Danach wurden die Gäste jedoch zunehmend stärker und erspielten sich erste Möglichkeiten. Nach einer halben Stunde zappelte der Ball schließlich zum ersten Mal im Netz: Nach einer Flanke von der linken Angriffsseite setzte sich Herrensohrs Jens Hartz gegen seine Bewacher durch und beförderte das Spielgerät auf artistische Weise per Kopf in den Winkel. Die Antwort der Rot-Weißen ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Direkt nach dem Anstoß drang Hasborns Fundu Kamu in den gegnerischen Sechzehner ein und drosch den Ball aus 15 Metern zum Ausgleich ins rechte untere Eck.

Auch der zweite Durchgang war fußballerisch beileibe kein Leckerbissen, Herrensohr hatte zunächst leichte Feldvorteile. Nach rund einer Stunde wurde Hasborns Schlussmann Fabian Schug geprüft, als er einen strammen Schuss aus 25 Metern Entfernung mit den Fäusten über die Latte lenkte. In der Schlussviertelstunde waren die Gastgeber dann wieder das bessere Team und versuchten, den so wichtigen Dreier doch noch unter Dach und Fach zu bringen. Einzig die Angriffsversuche waren oft zu zaghaft, um das Gästetor ernsthaft in Gefahr zu bringen, sodass die Partie mit einem leistungsgerechten Remis endete.

Am Karsamstag ist der SV Hasborn beim TuS Steinbach zu Gast, der sich derzeit ebenfalls mitten im Abstiegskampf befindet und mit drei Zählern weniger als die Rot-Weißen zwei Plätze dahinter steht. Das Hinspiel im Waldstadion konnte der SV Hasborn noch mit 5:0 für sich entscheiden, ein erneuter Sieg würde die Mannschaft dem Klassenerhalt ein gutes Stück näherbringen.

SV Hasborn: Schug – M. Rauber, Gornik, Theobald, Thul, Holz, Küss, Steinbeck (65. Hoffmann), Gemmel, Kamu, Klein (80. Bruni)

TuS Herrensohr: Müller – Pyka, Rohrbacher, Miessemer, Krämer, Baltes, Becker, Hanschitz, Schuck, Kurz (15. Greulach (87. Jung)), Hartz

SC Brebach – VfL Primstal 1:3 (1:1)

Der VfL Primstal bleibt durch den Sieg beim SC Halberg Brebach weiterhin mitten im Aufstiegsrennen und konnte dank der Punktverluste der direkten Konkurrenten aus Köllerbach und Friedrichsthal sogar weiter an Boden gutmachen.
In Brebach wurde die Mannschaft von Andreas Caryot jedoch früh geschockt: Schon nach zwei Minuten verursachte man einen Foulelfmeter, den Meriton Mehmeti souverän zur 1:0-Führung für die Gastgeber verwandelte. Primstal war in der Folgezeit vor allem durch Konter gefährlich. Einen davon nutzte Torjäger Lukas Biehl, der die Schwarz-Roten zum Saisonende in Richtung Hasborn verlassen wird, um den Ball an Brebachs Torwart Lißmann zum 1:1 vorbeizuschieben.

In Durchgang zwei versuchte die Mannschaft aus der Landeshauptstadt nun alles, um erneut in Führung zu gehen, scheiterte jedoch ein ums andere Mal am glänzend aufgelegten VfL-Schlussmann Simon Holz. Erfolgreicher waren da die nun in zunehmender Häufigkeit auf das Brebacher Gehäuse zurollenden Gegenstöße der Nordsaarländer. Nach einer knappen Stunde war es erneut Lukas Biehl, der ein Mißverständnis in der Abwehr der Gastgeber ausnutzte, um den Ball zur 2:1-Gästeführung im Gehäuse unterzubringen. Damit schien die Brebacher Angriffslust gebrochen. Primstal übernahm zunehmend das Spielgeschehen und konnte das Ergebnis in der Nachspielzeit durch einen von Biehl verwandelten Foulelfmeter sogar noch auf 3:1 hochschrauben.

Ob der VfL Primstal nach dem erneuten Sieg nun ernsthafte Ambitionen auf den Aufstieg in die Oberliga hege, antwortete Trainer Caryot folgendermaßen: „In erster Linie will ich, dass die Spieler unsere tolle momentane Situation genießen. Was dann im Endeffekt dabei herausspringt muss man sehen. Wenn wir aber die Möglichkeit hätten aufzusteigen, würden wir es wohl tun.“ An Ostermontag kann der VfL dafür weitere Punkte sammeln, wenn man die abstiegsbedrohte DJK Bildstock im Allerswaldstadion zu Gast hat.

SC Brebach: Lißmann – Berkani, Atzhorn (69. Asante), Wilhelmi, Arand (74. Greco), Nimmrichter, Schuh, Taghzoute, Mehmeti, Meier (35. Müller), Schug

VfL Primstal: Holz – Pesch, Ostermann (73. Pabst), Schröder, Kiefer, Limke, Scherer, Zimmer, Roob (85. Backes), Schmidt (61. Haupenthal), Biehl

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