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  • Mittwoch, 15. März 2017,

    Jubiläumsgala – 20 Jahre Christof Scheid

    Hasborn. Eine Legende der saarländischen Kabarettlandschaft feiert Jubiläum: Seit nunmehr 20 Jahren ist der Hasborner  Humorist und Musiker Christof Scheid schon auf den großen und kleinen Bühnen des Landes unterwegs.
    Die Karriere des Multitalents startete in den späten Neunzigerjahren, als er mit seinen täuschend echten Stimmenimmitationen bei Karnevalsveranstaltungen auftrat. Der Durchbruch gelang ihm jedoch mit der Radioshow „Müller XXL“ bei SR1, in der er den damaligen saarländischen Ministerpräsidenten Peter Müller und dessen unverkennbares rollendes R parodierte. „SR1 suchte damals jemanden, der das R genauso rollen konnte wie Peter Müller, da hatte ich als Hasborner einfach einen natürlichen Vorteil,“ so Scheid heute. Ab da konnte er sich vor Aufträgen und Buchungen kaum noch retten.
    Aber auch musikalisch ist Christof Scheid mehr als erfolgreich: Neben den Gesangseinlagen in seinen Soloprogrammen ist er auch Mitglied der Musikformationen „Die Schwiegersöhne“ und Mitgründer  der „Brühllerchen“.

    Diese ließen es sich auch nicht nehmen bei Scheids Jubiläumsshow in der Hasborner Kulturhalle mitzuwirken. „Wenn man nach den Anfragen geht, hätten wir wohl locker noch 200 Karten zusätzlich verkaufen können, leider war die Kulturhalle dafür aber nicht groß genug,“ meinte der Jubiliar lachend.
    Den Anfang in einer hochkarätig besetzten Show machte die Hasborner Gesangsformation „Die Nimmermüden“, die bereits seit Jahrzehnten gemeinsam auf der Bühne stehen und dem Publikum mit eigenen Klassikern wie „Segeltörn am Bostalsee“ und bekannten Gospelinterpretationen einheitzten. Danach wurde es heiter im Saal, als das Marpinger Comedyduo „Langhals & Dickkopp“ die Bühne betrat und die Geschichte vom „König Pit von Thole“ zum Besten gab. Anschließend begeisterte die Alsweiler Sängerin Nina Rauber das Publikum.

    Aber auch Christof Scheid, der höchstpersönlich durch den Abend führte, wurde es nicht langweilig. Neben seinen Gesangsauftritten mit „Schwiegersöhnen“ und „Brühllerchen“ brachte er auch Auszüge seines aktuellen Programmes „Von Perl bis Peppenkum“ und dem Publikum die Eigenheiten des saarländischen Dialekts auf humoristische Art und Weise näher. Daran knüpfte dann auch der nächste Künstler des Abends an: Maxime Maurice, seines Zeichens Zauberer und Vizeeuropameister in dieser Disziplin, sorgte mit seinen Illusionen bei den Zuschauern gleichermaßen für Lachen und ungläubiges Staunen.
    Danach machte der Hauptact des Abends seine Aufwartung: Die ehemalige Grand-Prix-Gewinnerin Nicole sang neben ihren altbekannten Hits auch Stücke von ihrer neuen Platte und rührte die Zuschauer mit ihrem legendären Eurovisionshit „Ein bisschen Frieden“, der an seiner Aktualität über die Jahre nichts eingebüßt hat, zu Tränen. Die Schirmherrschaft über die Veranstaltung, deren Erlös der Aktion Sternenregen von Radio Salü und den saarländischen Kirchen zugute kam, übernahmen der St. Wendeler Landrat Udo Recktenwald und die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, die es sich auch nicht hatten nehmen ließen diesem besonderen Spektakel persönlich beizuwohnen. Zum Abschluss bedankte sich Christof Scheid bei allen, die an der Veranstaltung mitgewirkt hatten und kündigte an, dass diese Gala nicht seine letzte gewesen sein würde.

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