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  • Sonntag, 19. März 2017,

    Innenminister Bouillon begrüßt Operative Einheit der Polizeiinspektion St. Wendel im Dienst

    In der Polizeiinspektion St. Wendel wurde am vergangenen Freitagnachmittag der offizielle Startschuss für die neue Operative Einheit gefeiert. Dabei handelt es sich um speziell ausgebildete Polizistinnen und Polizisten, die vor allem lebensbedrohliche Einsätze übernehmen sollen. Diese 18 Beamtinnen und Beamten sollen jedoch auch allgemeinpolizeiliche Aufgaben übernehmen, sodass durch die Ergänzung der Operativen Einheit mehr Polizei in der Fläche zur Verfügung stehen wird.

    Der saarländische Innenminister Klaus Bouillon ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen seiner Heimatstadt eine Besuch abzustatten und begrüßte die 18 Beamtinnen und Beamten offiziell im Dienst. Die Einrichtung der Operativen Einheit in der Polizei Inspektion St. Wendel sei eine wichtige Verbesserung im Nordsaarland und ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung mehr Sicherheit. Dabei sei man aber noch nicht am Ende und es sollen noch weitere Schritte folgen, denn die Polizei müsse vor allem im Hinblick auf das erhöhte Aggressionspotential innerhalb der Gesellschaft weiter gestärkt werden, was Bouillon sich für die nächsten Jahre vorgenommen habe.

    Außerdem sei es wichtig der Polizei und den Polizisten eine entsprechende Wertschätzung für ihre Arbeit entgegenzubringen, weshalb im letzten Jahr 147 Polizisten befördert worden seien. Auch in diesem Jahr solle etwa die gleiche Anzahl an Beförderungen anstehen, „aber das werden wir nächste Woche sehen, wie sich das entwickelt“, sagte der Innenminister dazu in Anspielung auf die Landtagswahlen am nächsten Sonntag. Er versprach weiterhin, sich bei seiner Wiederwahl dafür einzusetzen, etwa 600.000 Euro mehr Budget, das in die Arbeit der Polizei fließen soll, zu bekommen, davon wolle er sogar seine Wahlannahme abhängig machen.

    Des Weiteren sprach er von einer Gesetzesinitiative zum besseren Schutz von Polizisten im Einsatz, dazu sagte er, es sei schlimm, wenn ein Polizeibeamter beispielsweise gegen das Schienbein getreten werde und letztendlich ginge es vor allem darum, dass diejenigen, die den Staat schützen, selbst besser geschützt seien.

    Martin Walter, der Leiter der Polizeiinspektion St. Wendel, bedankte sich sehr dafür, dass diese personelle und baulische Entwicklung in seiner Polizeiinspektion so reibungslos durchgeführt werden konnten, wodurch auch vom Innenministerium und dem Landkreis eine große Wertschätzung seinen Kollegen gegenüber vermittelt werde.

    Diesen Dankesworten schloss sich auch Landrat Udo Recktenwald an. Zum einen bedankte er sich bei den Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektion persönlich, die „Tag für Tag und Nacht für Nacht den Kopf für uns hinhalten“, das verdiene hohe Anerkennung und Rückendeckung.

    Dann bedankte er sich beim Innenministerium für die Ausstattung des Standortes St. Wendel mit der Operativen Einheit. Dabei betonte er, dass unser Landkreis zwar der sicherste im Saarland sei, dass bedeute jedoch nicht, dass die Polizei sich zurückziehen könne, im Gegenteil brauche es die weitere Aufrüstung, damit wir so sicher bleiben können.

    Außerdem galt sein Dank auch der Polizeiinspektion St. Wendel für die gute Zusammenarbeit, die in den letzten Jahren noch enger und besser geworden sei. Auch er erklärte, dass die Einrichtung der Operativen Einheit nicht die einzige Maßnahme im polizeilichen Bereich bleiben werde, man wolle die Arbeitsbedingungen weiterhin verbessern.

    Im Anschluss an den offiziellen Teil wurde mit frisch gegrillten Würstchen und Getränken für das leibliche Wohl gesorgt, wobei Innenminister Bouillon sich persönlich hinter den Grill stellte und die Anwesenden gerne bediente.

     

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