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  • Montag, 3. April 2017,

    Es geht los: Spatenstich zum Millionenprojekt Illtalbrücke

    Mit dem symbolischen ersten Spatenstich haben die Arbeiten für den Ersatzneubau der Illtalbrücke offiziell begonnen. Verkehrsministerin Anke Rehlinger gab gemeinsam mit Vertretern des Bundesverkehrsministeriums den Startschuss für das Millionenprojekt an der A1 bei Eppelborn. Innerhalb der nächsten zwei Jahre soll hier das Brückenteil in Fahrtrichtung Saarbrücken komplett abgerissen, erneuert und verbreitert werden.

    Die Gesamtbaukosten für den Abbruch und Neubau der llltalbrücke in Höhe von 13,4 Mio. Euro werden zu 100 Prozent vom Bund getragen. Die Planungskosten belaufen sich auf rund 1 Mio. Euro. Davon übernimmt der Bund einen Teil, der Rest wird vom Land getragen.

    „Es ist wichtig für die Standort- und Lebensqualität, eine leistungsfähige Infrastruktur zu haben“, betonte Verkehrsministerin Anke Rehlinger. „Es lohnt sich, in diesen Verkehrsknotenpunkt zu investieren. Das Bauwerk ist mit einem durchschnittlichen Verkehrsaufkommen von 26.000 Fahrzeugen von großer Bedeutung. Wir brauchen auf dieser wichtigen Achse der A1 dringend bessere Bedingungen.“ Der Neubau der Teilbrücke in Richtung Saarbrücken sei angesichts der gestiegenen Verkehrsanforderungen dringend notwendig; eine Sanierung des knapp 54 Jahre alten Bauwerks sei aufgrund bauartbedingter Schwächen der Konstruktion nicht möglich. Die Teilbrücke mit der Richtungsfahrbahn Trier hat diese Schwächen nicht, sie ist erst 1974 nach anderen Maßstäben gebaut worden.

    Das geplante neue Bauwerk wird einen Querschnitt von 12,50 Metern aufweisen, was die Verlängerung der Auffahrtsspur in Richtung Saarbrücken ermöglicht. Die Fahrbahnbreite der angrenzenden Straßen wird entsprechend angepasst. Bisher war die Fahrbahn mit einer Breite von 8.50 Metern unterdimensioniert.

    Norbert Barthle, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, sagte anlässlich des Spatenstichs: „Wir investieren in die Leistungsfähigkeit unserer Verkehrsinfrastruktur. Das sichert Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze. Brücken stehen dabei besonders im Fokus. Im Rahmen des ‚Programms Brückenmodernisierung‘ stellt das Bundesverkehrsministerium deshalb in den Jahren 2016 bis 2020 über 3 Milliarden Euro bereit. Ich freue mich sehr, dass die Illtalbrücke eine der Baumaßnahmen des Programms ist. Für die Bürger der Region ist der heutige Baubeginn eine sehr gute Nachricht.“

    In einer europaweiten Ausschreibung erhielt die Saarbrücker Firma Bilfinger Modernbau GmbH den Zuschlag für den Abriss und Neubau. Rehlinger: „Das ist ein tolles Signal für unseren Wirtschaftsstandort. Der Bau der Illtalbrücke stärkt somit auch die heimische Bauwirtschaft.“

    Nachdem die Richtungsfahrbahn Saarbrücken zur Vorbereitung der Bauarbeiten für drei Wochen bis voraussichtlich 10. April voll gesperrt werden musste, hat der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) für Verbesserungen auf der Umleitungsstrecke gesorgt. So wurden die vorhandenen Zebrastreifen zur erhöhten Sicherheit der Fußgänger mit einer Ampelanlage ausgestattet, da eine Lichtsignalisierung eine eindeutige Signalwirkung besitzt. „Wir wissen, dass die Umleitung ein anspruchsvolles Unterfangen ist, das alle Beteiligten gleichermaßen vor eine Geduldsprobe stellt, vor allem Verkehrsteilnehmer und Anlieger. Der LfS beobachtet daher die Umleitungsstrecke weiterhin und steht im Kontakt mit der Polizeidienststelle Illingen. Ich bin mir sicher, dass durch diese kurzfristige Sperrung der Neubau in Zukunft ohne Vollsperrung vonstatten gehen kann“, so die Ministerin.

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