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  • Dienstag, 14. November 2017,

    Ein Netzwerk entsteht – Pädagogen treffen sich im Nationalpark

    „Bildung gemeinsam gestalten!“ hieß es am 7. November 2017 im Hunsrückhaus des Nationalparks. 24 Erzieher/innen und Lehrer/innen kamen an diesem Tag zusammen, um sich in Zukunft gemeinsam einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) zu widmen. Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald lud interessierte Kindergärten und Schulen aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz ins Hunsrückhaus ein, um mit ihnen gemeinsam das Netzwerk „Elementar- und Schulpädagogik“ zu gründen. Über 20 Einrichtungen folgten der Einladung.

    Die Einrichtungen möchten zukünftig den Nationalpark intensiver und dauerhaft in ihre Bildungsarbeit integrieren. Eine enge Kooperation soll entstehen, bei der sich die Pädagogen aktiv in die Bildungsarbeit des Nationalparks einbringen und diese mitgestalten. BNE wird bereits in den Kita- und Schulklassenprogrammen des Nationalparks umgesetzt und durch Bildungsexperten aus verschiedenen Bildungsinstitutionen in einer Arbeitsgruppe „Bildung“ länderübergreifend, im Saarland und Rheinland-Pfalz, unterstützt.

    Mit einem „Funkenschlag“ startete die Auftaktveranstaltung am Vormittag. Unter Anleitung von Konrad Funk (Nationalparkamt) versuchten die Teilnehmer mit einem Feuereisen und einem Stück Zunder ein Feuer zu entzünden. Symbolisch sollte der Funke hierbei „überspringen“ und ein Feuer bei den Teilnehmern für die gemeinsame Arbeit entfachen. In der folgenden Arbeitsphase wurden die Rahmenbedingungen sowie Erwartungen für eine Zusammenarbeit festgelegt. Hierbei zeigte sich, dass ein großes Bedürfnis nach mehr Bildungsmaterial für den Unterricht, ein Austausch mit anderen Einrichtungen sowie mehr gemeinsame Projekte mit dem Nationalpark im Mittelpunkt der Pädagogen standen. Auch der Ausbau des ÖPNV in der Region, sowie die Möglichkeit im bzw. am Nationalpark mit Gruppen zu übernachten wurde diskutiert. Auf Anregung der Teilnehmer wird der Nationalpark in Zusammenarbeit mit den Einrichtungen ihre bereits bestehenden Projekte sammeln und diese gebündelt als Ideensammlung zur Verfügung stellen.

    Nach der Netzwerkgründung und dem Aushändigen der Vereinbarung wurde der Nachmittag einer Fachexkursion zum Thema Moor rund um Thranenweiher im Nationalpark gewidmet. Nach einem fachlichen Input wurden die Pädagogen selbst aktiv und entwickelten Ideen, wie das Thema Moor im Unterricht umgesetzt werden könnte. Die kreativen Ergebnisse wurden gesammelt und finden Einzug in die Bildungsarbeit des Nationalparks.

    Durch die Veranstaltung führten unter anderem Catherine Mentz (Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung am Landesinstitut für Pädagogik und Medien (LPM) Saarland), Julia Koch (Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion – Außenstelle Schulaufsicht Trier) und Horst Cürette (Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Saarland).

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