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Dschungel Dschungel: Schubidu mal anders

Mit einer Neuinterpretation des Disney-Klassikers „Dschungelbuch- Das Musical“ hatten die Veranstalter bereits im Vorfeld für ein ausverkauftes Familienmusical gesorgt. So scharten sich Erwachsene mit ihren Kindern und Enkelkindern am vergangenen Freitag in St. Wendels Saalbau.

Das Theater Liberi ist in diesem Winter mit insgesamt vier Produktionen und fünf Ensembles auf Tour. Dschungelbuch- Das Musical ist eine Neuinszenierung und wer die guten alten Songs aus dem Disneyfilm erwartet hatte, wurde bei dieser Aufführung vielleicht ein wenig enttäuscht. Statt „Ich bin der König im Affenstall“ oder „Probiers mal mit Gemütlichkeit“ wurde „Ich bin der King“ oder „Komm mit und lach das Leben an“ gesungen. Das „Schubidu“ war trotzdem in dem ein oder anderen Liedtext zu finden. Mogli, gespielt von Ali Marcel Yildiz mimte den Waisenjungen aus dem Dschungel authentisch. Dennoch schien er hin und wieder zwischen den Wölfen und den Affen ein wenig unterzugehen. Hervorragend in seinem Spiel stach Okan Sen als Balu hervor. Gesanglich und rein physisch war diese Rolle die perfekte für den Darsteller. Bereits in anderen Inszenierungen des Dschungelbuchs spielte Sen den Bären Balu. Sarah Kornfeld bewegte sich grazil und elegant- wie ein Panter eben- als Baghira durch den „Dschungel“ und auch Laura Mahrla überzeugte durch ihr Spiel und ihren Gesang mal als Affe, Geier und Wolf vor allem aber als das „Mädchen“ aus dem Dschungelbuch.

Für die kleinsten Besucher dürfte das Musical ein wenig zu lang gewesen sein. Die Pause sorgte allerdings für eine kurze Verschnaufpause vom langen Sitzen und in der zweiten Hälfte ging es energiegeladen weiter. Am Ende hatte man noch Zeit, Autogramme von den Musicaldarstellern zu ergattern.

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