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  • Dienstag, 18. April 2017,

    Attraktive Arbeitszeiten motivieren – Workshop von Wirtschaftsförderung und saar.is im UTZ St. Wendel

    „Eine wichtige Stellschraube für die Motivation der Mitarbeiter und die Attraktivität des Unternehmens ist die Art und Weise, wie die Arbeitszeit im Betrieb geregelt ist“ – dies war ein Fazit des Workshops „Attraktive Arbeitszeiten“ der Wirtschaftsförderungsgesellschaft St. Wendeler Land mit der saarland.innovation&standort (saa.is) Saarbücken.

    Im UTZ St. Wendel erarbeiteten und diskutierten Personalleiter aus verschiedenen Betrieben des St. Wendeler Landes unter Anleitung der Demografie Netzwerks Saar dazu mehrere Modelle. „Wir machen´s passend“, erläuterte Prokurist Bernhard Schmidt das Arbeitszeitmodell der Wirtschaftsförderung, das ein  Mix aus Kernarbeitszeit und flexiblen Arbeitszeiten ist. Personalreferentin Ursula Schmidt stellte das Vollschicht-Modell von Fresenius Medical Care St. Wendel vor: „Wir produzieren Dialyse-Produkte auf Lager. Dabei werden alle Ressourcen voll ausgenutzt, die Maschinen laufen rund um die Uhr. Seit einigen Jahren arbeiten unsere Leute zweimal in Früh-, zweimal in Mittag- und zweimal in Nachtschicht, danach sind drei Tage frei. Dieses Modell ist für die Mitarbeiter finanziell interessant und wird breit akzeptiert.“ Ein eher „starres“ Modell wird dagegen bei der Schreinerei Johann in Theley bevorzugt. „Werktags arbeiten wir von 7 Uhr bis 16.30 Uhr, bei Bedarf auch länger, je nach Auftragslage. Wir  führen Gutschriften-Konten und versuchen natürlich, auf die persönlichen Belange der Mitarbeiter Rücksicht zu nehmen“, erklärt Geschäftsführer Christian Kirsch.

    Dr. Volker Hielscher und Dr. Ingrid Matthäi vom iso-Institut Saarbrücken gingen auf die rechtlichen Aspekte der Arbeitszeitgestaltung ein und gaben etliche Gestaltungsempfehlungen für „gute“ Arbeitszeiten“.

    Foto: Gog Concept

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