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  • Samstag, 20. Mai 2017,

    Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT im Landkreis St.Wendel – Frühjahrstreffen am 27.04.2017 in der Ganztagsschule

    Das Berufsorientierungskonzept der Gemeinschaftsschule St. Wendel zieht sich wie ein roter Faden durch die Ganztagsschule. Beginnend mit Betriebserkundungen ab Klasse 5, einer Potenzialanalyse in Klasse 7 bis hin zum dreiwöchigen Schülerbetriebspraktikum und den Werkstatttagen „BOP“ an der Handwerkskammer ab Klasse 8, bietet die Schule ein Gesamtkonzept zur Berufsorientierung an, das um weitere Aktivitäten im Ganztag sinnvoll ergänzt wird. So wird beispielsweise das Fach „Beruf und Wirtschaft“ auch für Schüler, die eine zweite Fremdsprache gewählt haben, anstelle einer Lernzeitstunde angeboten. Eine gute Lösung für ein Problem, das bislang noch für viele Schulen eine Herausforderung darstellt.

    Kreative Angebote für lückenlose und fächerübergreifende Berufsorientierung scheinen für den stellvertretenden Schulleiter Thomas Bär und sein Team eine Selbstverständlichkeit zu sein. Davon konnten sich auch die Teilnehmer des Arbeitskreises SCHULEWIRTSCHAFT bei einem Rundgang durch die Schule und den Präsentationen der Schülerinnen und Schüler vor Ort überzeugen.

    So erhielten die Akteure am Übergang Schule-Beruf einige interessante Tipps vom „Team Wirtschaft“, welches sich aus den Fachlehrern Herrn Herz, Herrn Acar und Herrn Bär zusammensetzt. Jugendliche, die beispielsweise an einer Jobmesse teilnehmen möchten, können sich bei Interesse eigenständig über die Schule anmelden und legen im Nachhinein einen schriftlichen Beleg vor über die Besuche an den Ständen.

    Angelehnt an den Pass „Suchst du noch oder weißt du’s schon?“ der hessischen Kollegen, können die Schüler sich zudem bei außerschulischen berufsorientierenden Aktivitäten eine Teilnahmebestätigung abholen und vor Ort von den besuchten Firmen/Institutionen im Passdokument abzeichnen lassen. Als Ergänzung zum Berufswahl-Portfolie zeigt dieser Pass, in welchen Bereichen der Jugendliche aktiv unterwegs war.

    Besonders interessant für den zukünftigen Arbeitgeber sind auch ehrenamtliche und freiwillige Aufgaben der Jugendlichen. Hier zeigt sich, wer früh Verantwortung übernimmt, bzw. verantwortungsvolle Aufgaben übertragen bekommt. Kooperationspartner Helmut Zimmer berichtet aus eigener Erfahrung über die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Gemeinschaftsschule St. Wendel und Schulvorsitzender Thomas Alt, der selbst gelungene Praxisbeispiele in Marpingen anbietet, nimmt einige gute Tipps als Anregung mit an die eigene Schule.

    Aus aktuellem Anlass macht Personalreferent Markus Barth gegen Ende der Veranstaltung auf die Ausbildung zur Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen der Saarbrücker Zeitung aufmerksam. 10 bis 15 Auszubildende werden derzeit gesucht. Im Rahmen des sich anschließenden Networkings, konnten unter den teilnehmenden Akteuren praktische Ideen und Kontakte für Kooperationen zwischen Schule und Beruf ausgetauscht werden.

    Bild (von links nach rechts): U.Lutter (Schulverwaltungsamt St.Wendel), Schüler C.Schaadt (8a), P.Recktenwald (WIAF), J.Hassdenteufel (Barmer GEK), S.Hübschen (LPM), S.Martin (Saarl. Schwesternverband)

    Der Schüler C.Schaadt demonstriert seinen Lego-Roboter, der unterstützt von verschiedenen Sensoren, eine Linie exakt entlangfährt und der Linie auch die Ecken folgt.

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