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  • Donnerstag, 20. April 2017,

    50 Weltfirmen bei eCatalog Conference in St. Wendel

    St. Wendel. „Die Informationsfülle hier ist brutal; man nimmt unheimlich viel mit. Das gibt es so nirgendwo in Deutschland“, nicht nur Steffen Jürgens von ASV Stübbe, einem weltweit agierenden Hersteller von Pumpen, Armaturen, Mess- und Regeltechnik aus dem westfälischen Vlotho, war begeistert von der 9. eCatalog Conference  im Golfhotel Angel´s St. Wendel.

    Keine Frage, die zweitägige  Konferenz  der einheimischen KiM GmbH ist zum kleinen „Mekka“ für Vertreter aus den Bereichen Engineering und Marketing geworden. 120 Führungskräfte von 50 europäischen Bauteile-Herstellern informierten über die Neuigkeiten im Bereich elektronischer Produktkataloge und vertriebsunterstützender Software.

     

    Seit 2009 organisiert KiM zusammen mit Partnern die eCatalog Conference. KiM legt den Schwerpunkt auf intelligente 3D-Visualisierungen und CAD-Daten, crossbase (Böblingen) entwickelt Datenbanken zur Bereitstellung von Produktinformationen in verschiedenen Ausgabemedien, während Plan Software (Saarbrücken) auf Produkt-Konfiguratoren spezialisiert ist. Mit Ergosign, ebenfalls aus Saarbrücken, hat man zudem einen neuen Partner gewonnen, der einzigartige User Interfaces für Industrieanwendungen gestaltet, optimiert und implementiert.

    KiM-Geschäftsführer Achim Angel erklärte den Zweck der Veranstaltung: „Hersteller von erklärungsbedürftigen, technischen Produkten mit hoher Teilevielfalt wollen möglichst schnell detaillierte Informationen zu ihren Produkten übermitteln. Die Schwierigkeit liegt darin, komplexe Produkte möglichst einfach und schnell verkaufen zu können. Erreicht wird dies durch Konfiguratoren wie zum Beispiel im Automobil-Bereich, CAD/BIM-Daten und der Live-3D-Visualisierung. Zudem müssen die Anwender Spaß haben, die Applikationen zu nutzen.“

    Unter den Gästen waren zahlreiche international tätige Unternehmen wie Warema Renkoff (Marktheidenfeld), Siemens (Regensburg), Ziehl-Abegg (Künzelsau), Fischerwerke (Waldachtal), Häfele (Nagold) oder Bosch Rexroth (Schweinfurt). Aus dem Saarland waren Schaeffler Technologies (Homburg), Hydac (Sulzbach), Hörmann (Freisen) und Hager Group (Blieskastel) dabei.

    Jürgen Brunner, Global Manager Configurators bei Pentair Technical Solution (Straubenhardt), erläuterte in seinem Vortrag, wie sich die Kunden mit einem interaktiven 3D-Konfigurator im Internet schnell einen Elektronikschrank zusammenbauen können. Mit Drag & Drop zieht man die einzelnen Komponenten in das virtuelle Modell und baut so Stück für Stück den Schrank auf. Dabei kommt der neue ccAssember Online von KiM zum Einsatz, der spezielle Fangpunkte in den Modellen nutzt. Die Transparenz ist dabei ein- und ausschaltbar, so dass der Kunde genau erkennt, wie der fertige Elektronikschrank aussehen wird. CAD-Daten oder 3D PDF-Datenblätter werden ebenso automatisch erzeugt wie das Preisangebot. Jürgen Brunner: „Mit dem interaktiven 3D-Konfigurator konnten wir unsere Reaktionszeit signifikant reduzieren. Früher wartete der Kunde bis zu fünf Tage auf ein Angebot, jetzt bekommt er es sofort.“

    Am KiM-Stand konnten sich die Teilnehmer einen besonderen Eindruck vom Arbeiten in einem virtuellen Raum machen. Mit einer VR-Brille betritt man einen dreidimensionalen Raum und kann darin umherlaufen. In dem Raum befand sich ein Gestell eines Elektronikschranks sowie alle möglichen Einbaukomponenten. Mit einfachen Handbewegungen konnten die einzelnen Teile wie Türen, Wände, Böden oder Einschübe lagerichtig und passgenau eingebaut werden. Das Bewegen der Türen, aber auch die Erforschung des Schrankes von innen waren ein Highlight. Achim Angel strahlte: „Das ist total abgefahren und gleichzeitig extrem realistisch. Hier bieten sich unglaubliche Möglichkeiten.“

    Foto: Gog Concept

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